Cäcilienverein St. Lambertus Bad Schönborn

Herzlich willkommen!

Der Cäcilienverein St. Lambertus Bad Schönborn stellt Ihnen auf den nächsten Seiten seine kirchenmusikalische Arbeit vor – eine Arbeit, die seit etlichen Jahrzehnten ad maiorem Dei gloriam oder bescheidener: zur Freude der Gottesdienstbesucher von vielen mit großem Engagement geleistet wird.

Die Hochämter in der Pfarrkirche St. Lambertus in Mingolsheim ziehen regelmäßig viele Besucher an – etliche reisen dafür von anderen Orten der Region an, manche gar von weit. Vieles trägt zu der besonderen Atmosphäre der Gottesdienste an St. Lambertus bei, eine wesentliche Rolle spielt die Kirchenmusik. Womit zum Ausdruck kommt, dass die musica sacra heute wie eh und je die Menschen bewegt, sie tröstet und sie erfreut. Und so auf ihre Art der Verkündigung des Wortes Gottes dient.

Die Pfarrei St. Lambertus bietet ein breites geistliches Angebot mit zahlreichen kirchenmusikalischen Gruppierungen. Darüber informiert die Homepage der Seelsorgeeinheit unter http://www.kath-badschoenborn-kronau.de.

Der Cäcilienverein informiert auf den folgenden Seiten über seine Arbeit und sein musikalisches Programm im laufenden Jahr. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

 



News


Der Kirchenchor singt zum Patrozinium

Gefeiert wird der Heilige Lambert im Jahreskalender am 18. September. In Mingolsheim begehen wir in diesem Jahr das Patroziniumsfest am kommen Sonntag, den 24. September in der 9 Uhr Messe. Der Kirchenchor trägt zur Gestaltung des Gottesdiensts bei und führt die Missa pro Patria von Johann Baptist Hilber auf.

„Die Missa pro Patria entstand 1941 durch Bundesauftrag zur 650-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft in Schwyz und wurde zu diesem Anlass durch den örtlichen Kirchenmusikverein erstmals aufgeführt.

Sie zählt zu den in der katholischen Kirchenmusik beliebtesten „kleinen Festmessen“. Ihre auf den ersten Blick so einfache Struktur, die sicher entscheidend für die schnelle Verbreitung der Messe war, täuscht oft hinweg über ihre schöpferische Tiefe. Das macht sie gerade für kleinere Chöre besonders reizvoll.

Hilber griff bei der Messe auf gregorianische Elemente zurück, die er mit einer variantenreichen Harmonisierung versieht oder mit ideenreichen Stilmitteln wie etwa der Echosequenz in den Frauenstimmen des Gloria ungewöhnlich belebt. Typisch sind die Zwischenteile mit Orgel, die zusammen mit dem oft fünftstimmigen Chorsatz eine wirkungsvolle Festlichkeit entstehen lassen.“
Quelle: Stiftschor Bonn: Werkbeschreibung: Hilber/ Missa pro patria


Kantate von Johann Sebastian Bach im Hochamt am Pfingstsonntag

Was könnte passender sein im Gedenkjahr zum 500. Jubiläum der Reformation, als eine Kantate des großen protestantischen Tonschöpfers Johann Sebastian Bach für die musikalische Gestaltung des Hochamtes am Pfingstsonntag (4. Juni 2017, 9.00 Uhr) auszuwählen ? Bach komponierte seine Kantate „Erwünschtes Freudenlicht“ für den dritten Pfingsttag des Jahres 1724 und führte sie in der Thomas-Kirche in Leipzig auf.

Die Lesungen für diesen Festtag beschreiben Jesus als den Guten Hirten, eine Thematik, die Bach aufnimmt und schon im einleitenden Recitativ fast den gesamten 23. Psalm zitiert. Im jubelnden Schlusschor vereinen sich Chor und Solisten und verehren Christus als “Guter Hirte, Trost der Deinen”.

Erstmals in Mingolsheim ist die junge Sopranistin Luisa Burger aus Angelbachtal zu hören. Des Weiteren singen Judith Bergmann (Alt) und Gert Bachmaier (Tenor). Der Cäcilienverein und das Orchester an St. Lambertus singen und spielen unter der Leitung von Thomas Schmittenbecher.


Gott spricht zu uns schönstes Wort

Am Sonntag, den 19. März, gestaltet der Kirchenchor den Gottesdienst mit einigen Liedern.

Dies sind die „Hymn of Saint Columba“ von Benjamin Britten, welches wir das erste Mal vergangenen November zu Gehör brachten. Von Carl Loewe singen wir das Lied „Schaffe in mir ein reines Herz“. In der Messe erklingt auch der stimmungsvolle Choral „Sei stille dem Herrn“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Neu in unserem Repertoire ist das Lied von Barbara KolbergGott spricht zu uns sein schönstes Wort“. Sie bezieht sich dabei auf einen Text von Karl Rahner (kath. Theologe des 20 Jh.), der vom schönsten, tiefsten und letzten Wort Gottes spricht, indem er zu uns Menschen durch Jesu Geburt, Leben und Tod sagt „Ich liebe dich“ und jeden einzelnen bei seinem Namen ruft.