Cäcilienverein St. Lambertus Bad Schönborn

Herzlich willkommen!

Der Cäcilienverein St. Lambertus Bad Schönborn stellt Ihnen auf den nächsten Seiten seine kirchenmusikalische Arbeit vor – eine Arbeit, die seit etlichen Jahrzehnten ad maiorem Dei gloriam oder bescheidener: zur Freude der Gottesdienstbesucher von vielen mit großem Engagement geleistet wird.

Die Hochämter in der Pfarrkirche St. Lambertus in Mingolsheim ziehen regelmäßig viele Besucher an – etliche reisen dafür von anderen Orten der Region an, manche gar von weit. Vieles trägt zu der besonderen Atmosphäre der Gottesdienste an St. Lambertus bei, eine wesentliche Rolle spielt die Kirchenmusik. Womit zum Ausdruck kommt, dass die musica sacra heute wie eh und je die Menschen bewegt, sie tröstet und sie erfreut. Und so auf ihre Art der Verkündigung des Wortes Gottes dient.

Die Pfarrei St. Lambertus bietet ein breites geistliches Angebot mit zahlreichen kirchenmusikalischen Gruppierungen. Darüber informiert die Homepage der Seelsorgeeinheit unter http://www.kath-badschoenborn-kronau.de.

Der Cäcilienverein informiert auf den folgenden Seiten über seine Arbeit und sein musikalisches Programm im laufenden Jahr. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

 



News


Cäcilienverein erstmals mit Beethoven im Festgottesdienst zu Weihnachten

Am ersten Weihnachtsfeiertag (Montag, 25. Dezember, 8.30 Uhr) erklingt in der St. Lambertus-Kirche erstmals die Messe in C-Dur opus 86 von Ludwig van Beethoven (1770-1827), der seine Karriere in Bonn als Organist an verschiedenen Kirchen begonnen hatte und sogar offiziell als Hilfsorganist am kurfürstlichen Hof angestellt war. Dennoch wandte er sich als Komponist erst spät der Kirchenmusik zu und sein kirchenmusikalisches Werk ist mit nur 2 Messen (der in C-Dur und der „Missa solemnis“ in D-Dur), verglichen etwa mit dem Mozarts oder Haydns, eher schmal. Da die Religion für Beethoven grundsätzlich eine große Bedeutung hatte, kann man davon ausgehen, dass beide Messen, trotz dass es Auftragswerke waren, auch ein persönliches Bekenntnis darstellen.

Heute gerät die Messe in C-Dur gegenüber der sehr viel gewichtigeren „Missa solemnis“ ein wenig ins Hintertreffen, was ihr aber nicht gerecht wird. Beethoven verstand die Messe niemals als Vorstufe zur großen Missa, sondern als eigenständiges, gewichtiges Werk. Nicht von ungefähr fügte er, als er die Messe am 18. Juni 1809 an den Verlag Breitkopf & Härtel sandte, in einem Postscriptum folgendes Bekenntnis hinzu: „Von meiner Meße wie überhaupt von mir selbst sage ich nicht gerne etwas, jedoch glaube ich, daß ich den text behandelt habe, wie er noch wenig behandelt worden.“

Ein erlesenes Solistenensemble steht dem Cäcilienverein für die Aufführung von Beethovens Messe zur Seite: die Sopranistin Lena Haselmann ist seit vielen Jahren Mitglied des Ensembles der Berliner Staatsoper und hatte vor wenigen Wochen ihr Debut an Mailänder Scala; erstmals in Mingolsheim singt die Altistin Martina Borst, die lange am Nationaltheater Mannheim engagiert war und heute an den Opernhäuser in Berlin, München, Wien, Dresden, Bonn, Karlsruhe, Düsseldorf, Frankfurt, Leipzig, Genf, Liège, Parma, Modena, Ravenna und Buenos Aires zu Gast ist. Der Tenor Johannes Eidloth ist Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe; der Bassist Johannes Martin Kränzle ist in diesem Sommer der gefeierte Beckmesser in der Neuninszenierung von Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ in Bayreuth gewesen. Außerdem sang er Wozzeck in Paris, Alberich („Der Ring des Nibelungen“) in London und ist Gast in den großen Opernhäusern: an der Metropolitan Opera New York, an der Mailänder Scala, am Royal Opera House London, an der National Opera de Paris, am Teatro Real Madrid, in Zürich und Genf, bei den Salzburger- und Bregenzer Festspielen, beim Glyndebourne- und Luzern- Festival, in Berlin, München, Hamburg, Köln, Stuttgart, in San Francisco, Kairo, Spoleto, Sofia, Tel Aviv, Tiflis und Tokyo.

Es spielt das Sinfonieorchester an St. Lambertus, Thomas Schmittenbecher dirigiert.


Segensgeschichten bei der Nikolausfeier

Nach einer verkürzten Singstunde veranstaltete der Cäcilienverein am 7. Dezember eine kleine Nikolausfeier. Die Sängerinnen und Sänger, die dieses Jahr ihren 65. Geburtstag feierten, luden die Chormitglieder zu Stollen, Kuchen, Plätzchen aber auch Brezeln und Käsestangen ein, dazu kredenzten sie leckeren Glühwein.

Zur Einstimmung auf die Feier und zwischen den Geschichten sangen wir adventliche Lieder. Christa Nüssle und Inge Schanzenbach begrüßten uns mit der Geschichte „Advent“, um uns alle in dieser hektischen Zeit adventlich auf Weihnachten vorzubereiten. Als nächstes hörten wir von Inge Schanzenbach die wahre Geschichte „Segen“. Sie handelt von einer älteren Dame in Zürich, die jeden Vorbeikommenden still und leise segnet und nun „Engel vom Züricher Hauptbahnhof“ genannt wird. Werner Ledermann las die Geschichte „Geschwisterlichkeit mit Andersgläubigen“ vor. Darin wurde ein Friseurbesuch zu einem Segen. Denn der Friseur, ein Muslim, schneidet nicht nur die Haare, sondern er hört mit dem Ohr und dem Herzen seinen Kunden zu und gibt ihnen gute Worte mit auf dem Weg. In der Geschichte „Jeden Tag Weihnachten“, die Bettina Soder vortrug, geht es um einen kleinen Jungen, der unbedingt jeden Tag Weihnachten feiern möchte, aber auf Unverständnis trifft. Doch bei einer Begegnung mit einem Obdachlosen verbreitete er auch noch nach Weihnachten durch eine kleine Gabe und seinen Worten eine weihnachtliche Stimmung und trug somit den Segen der Weihnachten in das neue Jahr.

Auch dieses Jahr schickten Christa Nüssle und Inge Schanzenbach wieder viele Chormitglieder mit einem Päckchen vom Kirchenchor aus, um unsere ehemaligen Sängerinnen und Sänger, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mitsingen können, zu besuchen. Die Jubilare erhielten von Christa Nüssle gemeinsam einen Adventskalender.

Wir möchten uns nochmals bei Christa und Inge für die Vorbereitung der Nikolausfeier und für das Vorrichten der Weihnachtspäckchen und bei unseren 65iger herzlich für die wunderbare Feier bedanken.


Konzert im Juni 2019

Der Cäcilienverein St. Lambertus gestaltete am 13. Oktober die Freitagsmesse mit einigen Liedern, dabei wurde aller verstorbenen Mitglieder des Chors gedacht. Die textliche Gestaltung übernahm die KJG, die einen Dankgottesdienst feierten. Im Anschluss trafen sich die aktiven und passiven Mitglieder im Edith-Stein-Haus. Nachdem man sich mit Gulaschsuppe gestärkt hatte, konnte die Jahreshauptversammlung beginnen.

Zu Beginn begrüßte Susanne Bauer den Präses, Pfarrer Kesenheimer sowie die aktiven und passiven Mitglieder des Chors.

Danach gedachten wir der verstorbenen Mitglieder des letzten Jahres.

Pfarrer Kesenheimer bedankte sich für die gute Arbeit des Chors. Dies ist ein Geschenk für viele Kirchenbesucher, auch weit über die Grenzen von Mingolsheim hinaus. Die musikalische Einheit in der Kirche mit Klaus Gassner an der Orgel, Thomas Schmittenbecher als Dirigent und ihm, als Pfarrer am Altar sei sehr harmonisch und der Dirigent ein wahrer Glücksfall. Danken möchte er auch dafür, dass zu Weihnachten die Messe in C-Dur von Beethoven aufgeführt wird; es war seine Primizmesse. Für ihn sei es ein Wunder, wie groß der Chor ist und welche guter Zusammenhalt in der Chorgemeinschaft herrscht.

In seiner Ansprache dankte der Dirigent Thomas Schmittenbecher zuerst stellvertretend für alle Anwesenden Pfarrer Kesenheimer, der die musikalische Arbeit mit ganzem Herzen unterstützt. So können wir wieder zu Weihnachten mit einem Orchester von 35 Musikern und vier ausgezeichneten Solisten im Gottesdienst die Messe von Beethoven aufführen.

In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr hob er besonders die Rheinberger Messe hervor.

Dass der Kirchenchor auch feiern kann, dafür sei ihm der Ausflug ins Frankenland ein voller Beweis. Gut ist auch, dass ein reger Chorbesuch herrscht, so kann man auch größere Werke angehen. Nächstes Jahr werden wir zu Ostern die Cäcilienmesse von Gounod und zum Patrozinium eine neue Messe, eventuell von Jenkins, die Messe für den Frieden, einstudieren.

Einen Blick in die weitere Zukunft durfte der Chor auch werfen, denn im Jahr 2019 endet die Amtszeit unseres Pfarrers. Da er dies nicht groß feiern möchte, will ihm der Chor einen Herzenswunsch erfüllen und führt die Messe in d-Moll von Anton Bruckner in einem Konzert am 30. Juni 2019 auf. Aus diesem Anlass wird auch wieder ein Probenwochenende im Frühjahr 2019 durchgeführt.

Im Anschluss ließ Nicole Haar wieder das Jahr von „A“ wie Adventfeier, Auftritte, Ausflug bis zu „Z“ wie Zuwachs unter den Sängern Revue passieren.

Die Kassenwartin Dagmar Thome konnte wieder einen kleinen Gewinn Dank der Aktivitäten zu Fastnacht sowie einiger Spenden und Zuschüsse in der Chorkasse vermelden.

Bei den Neuwahlen wurde das bisherige Vorstandsteam geschlossen wiedergewählt. (Susanne Bauer, Michael Berger, Nicole Haar, Birgit Linder, Sabine Schanzenbach, Dagmar Thome) Verena Höpfinger legt eine Babypause ein.

Für 10 Jahre im Lambertuschor wurde Christine Ehringer ausgezeichnet. Sie erhielten ein kleines Präsent vom Chor.

Christine Ehringer

Auch wer fleißig zu den Chorproben kommt wird ausgezeichnet. Diesmal konnten 13 Sängerinnen und Sänger geehrt werden. Sie hatten bei 65 Proben/Auftritten im Jahr 2016 maximal fünfmal gefehlt.

Unter dem Punkt Verschiedenes, bedankte sich unsere ehemalige Sängerin Erika Feucht für die Geburtstagswünsche und übergab eine Spende an die Kassiererin. Des Weiteren wurde über die Organisation von Helfern bei den Festen diskutiert. Der Abend endete mit vielen guten Gesprächen sowie mit dem Anschauen des Fotobuchs vom Ausflug nach Streitau.