Cäcilienverein St. Lambertus Bad Schönborn

Herzlich willkommen!

Der Cäcilienverein St. Lambertus Bad Schönborn stellt Ihnen auf den nächsten Seiten seine kirchenmusikalische Arbeit vor – eine Arbeit, die seit etlichen Jahrzehnten ad maiorem Dei gloriam oder bescheidener: zur Freude der Gottesdienstbesucher von vielen mit großem Engagement geleistet wird.

Die Hochämter in der Pfarrkirche St. Lambertus in Mingolsheim ziehen regelmäßig viele Besucher an – etliche reisen dafür von anderen Orten der Region an, manche gar von weit. Vieles trägt zu der besonderen Atmosphäre der Gottesdienste an St. Lambertus bei, eine wesentliche Rolle spielt die Kirchenmusik. Womit zum Ausdruck kommt, dass die musica sacra heute wie eh und je die Menschen bewegt, sie tröstet und sie erfreut. Und so auf ihre Art der Verkündigung des Wortes Gottes dient.

Die Pfarrei St. Lambertus bietet ein breites geistliches Angebot mit zahlreichen kirchenmusikalischen Gruppierungen. Darüber informiert die Homepage der Seelsorgeeinheit unter http://www.kath-badschoenborn-kronau.de.

Der Cäcilienverein informiert auf den folgenden Seiten über seine Arbeit und sein musikalisches Programm im laufenden Jahr. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

 



News


Konzert im Juni 2019

Der Cäcilienverein St. Lambertus gestaltete am 13. Oktober die Freitagsmesse mit einigen Liedern, dabei wurde aller verstorbenen Mitglieder des Chors gedacht. Die textliche Gestaltung übernahm die KJG, die einen Dankgottesdienst feierten. Im Anschluss trafen sich die aktiven und passiven Mitglieder im Edith-Stein-Haus. Nachdem man sich mit Gulaschsuppe gestärkt hatte, konnte die Jahreshauptversammlung beginnen.

Zu Beginn begrüßte Susanne Bauer den Präses, Pfarrer Kesenheimer sowie die aktiven und passiven Mitglieder des Chors.

Danach gedachten wir der verstorbenen Mitglieder des letzten Jahres.

Pfarrer Kesenheimer bedankte sich für die gute Arbeit des Chors. Dies ist ein Geschenk für viele Kirchenbesucher, auch weit über die Grenzen von Mingolsheim hinaus. Die musikalische Einheit in der Kirche mit Klaus Gassner an der Orgel, Thomas Schmittenbecher als Dirigent und ihm, als Pfarrer am Altar sei sehr harmonisch und der Dirigent ein wahrer Glücksfall. Danken möchte er auch dafür, dass zu Weihnachten die Messe in C-Dur von Beethoven aufgeführt wird; es war seine Primizmesse. Für ihn sei es ein Wunder, wie groß der Chor ist und welche guter Zusammenhalt in der Chorgemeinschaft herrscht.

In seiner Ansprache dankte der Dirigent Thomas Schmittenbecher zuerst stellvertretend für alle Anwesenden Pfarrer Kesenheimer, der die musikalische Arbeit mit ganzem Herzen unterstützt. So können wir wieder zu Weihnachten mit einem Orchester von 35 Musikern und vier ausgezeichneten Solisten im Gottesdienst die Messe von Beethoven aufführen.

In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr hob er besonders die Rheinberger Messe hervor.

Dass der Kirchenchor auch feiern kann, dafür sei ihm der Ausflug ins Frankenland ein voller Beweis. Gut ist auch, dass ein reger Chorbesuch herrscht, so kann man auch größere Werke angehen. Nächstes Jahr werden wir zu Ostern die Cäcilienmesse von Gounod und zum Patrozinium eine neue Messe, eventuell von Jenkins, die Messe für den Frieden, einstudieren.

Einen Blick in die weitere Zukunft durfte der Chor auch werfen, denn im Jahr 2019 endet die Amtszeit unseres Pfarrers. Da er dies nicht groß feiern möchte, will ihm der Chor einen Herzenswunsch erfüllen und führt die Messe in d-Moll von Anton Bruckner in einem Konzert am 30. Juni 2019 auf. Aus diesem Anlass wird auch wieder ein Probenwochenende im Frühjahr 2019 durchgeführt.

Im Anschluss ließ Nicole Haar wieder das Jahr von „A“ wie Adventfeier, Auftritte, Ausflug bis zu „Z“ wie Zuwachs unter den Sängern Revue passieren.

Die Kassenwartin Dagmar Thome konnte wieder einen kleinen Gewinn Dank der Aktivitäten zu Fastnacht sowie einiger Spenden und Zuschüsse in der Chorkasse vermelden.

Bei den Neuwahlen wurde das bisherige Vorstandsteam geschlossen wiedergewählt. (Susanne Bauer, Michael Berger, Nicole Haar, Birgit Linder, Sabine Schanzenbach, Dagmar Thome) Verena Höpfinger legt eine Babypause ein.

Für 10 Jahre im Lambertuschor wurde Christine Ehringer ausgezeichnet. Sie erhielten ein kleines Präsent vom Chor.

Christine Ehringer

Auch wer fleißig zu den Chorproben kommt wird ausgezeichnet. Diesmal konnten 13 Sängerinnen und Sänger geehrt werden. Sie hatten bei 65 Proben/Auftritten im Jahr 2016 maximal fünfmal gefehlt.

Unter dem Punkt Verschiedenes, bedankte sich unsere ehemalige Sängerin Erika Feucht für die Geburtstagswünsche und übergab eine Spende an die Kassiererin. Des Weiteren wurde über die Organisation von Helfern bei den Festen diskutiert. Der Abend endete mit vielen guten Gesprächen sowie mit dem Anschauen des Fotobuchs vom Ausflug nach Streitau.


Der Kirchenchor singt zum Patrozinium

Gefeiert wird der Heilige Lambert im Jahreskalender am 18. September. In Mingolsheim begehen wir in diesem Jahr das Patroziniumsfest am kommen Sonntag, den 24. September in der 9 Uhr Messe. Der Kirchenchor trägt zur Gestaltung des Gottesdiensts bei und führt die Missa pro Patria von Johann Baptist Hilber auf.

„Die Missa pro Patria entstand 1941 durch Bundesauftrag zur 650-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft in Schwyz und wurde zu diesem Anlass durch den örtlichen Kirchenmusikverein erstmals aufgeführt.

Sie zählt zu den in der katholischen Kirchenmusik beliebtesten „kleinen Festmessen“. Ihre auf den ersten Blick so einfache Struktur, die sicher entscheidend für die schnelle Verbreitung der Messe war, täuscht oft hinweg über ihre schöpferische Tiefe. Das macht sie gerade für kleinere Chöre besonders reizvoll.

Hilber griff bei der Messe auf gregorianische Elemente zurück, die er mit einer variantenreichen Harmonisierung versieht oder mit ideenreichen Stilmitteln wie etwa der Echosequenz in den Frauenstimmen des Gloria ungewöhnlich belebt. Typisch sind die Zwischenteile mit Orgel, die zusammen mit dem oft fünftstimmigen Chorsatz eine wirkungsvolle Festlichkeit entstehen lassen.“
Quelle: Stiftschor Bonn: Werkbeschreibung: Hilber/ Missa pro patria


Kantate von Johann Sebastian Bach im Hochamt am Pfingstsonntag

Was könnte passender sein im Gedenkjahr zum 500. Jubiläum der Reformation, als eine Kantate des großen protestantischen Tonschöpfers Johann Sebastian Bach für die musikalische Gestaltung des Hochamtes am Pfingstsonntag (4. Juni 2017, 9.00 Uhr) auszuwählen ? Bach komponierte seine Kantate „Erwünschtes Freudenlicht“ für den dritten Pfingsttag des Jahres 1724 und führte sie in der Thomas-Kirche in Leipzig auf.

Die Lesungen für diesen Festtag beschreiben Jesus als den Guten Hirten, eine Thematik, die Bach aufnimmt und schon im einleitenden Recitativ fast den gesamten 23. Psalm zitiert. Im jubelnden Schlusschor vereinen sich Chor und Solisten und verehren Christus als “Guter Hirte, Trost der Deinen”.

Erstmals in Mingolsheim ist die junge Sopranistin Luisa Burger aus Angelbachtal zu hören. Des Weiteren singen Judith Bergmann (Alt) und Gert Bachmaier (Tenor). Der Cäcilienverein und das Orchester an St. Lambertus singen und spielen unter der Leitung von Thomas Schmittenbecher.